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Mittwoch, 4. April 2018

Stillen ist Liebe?

"Stillen ist Liebe"

Die ist wohl einer der meistgenutzten Sätze bei Instagram Neumamas.
Mir war bereits lange Zeit vor der Schwangerschaft klar, wenn ich ein Baby bekomme, möchte ich es auch stillen. Ich möchte die Nähe zu meinem Kind und die Vorteile von der eigenen Gewichtsabnahme sind natürlich auch nicht von der Hand zu weisen.
Ich habe mir nie groß Gedanken darüber gemacht, ob es Probleme geben könnte. 
2 Wochen nach der Geburt kann ich euch sagen, ja, Stillen ist Liebe, aber Stillen ist auch nicht so einfach. Ich bin an meine Grenzen gekommen, wollte aufgeben und habe die ein oder andere Träne vergossen. 
Bereits am Tag der Geburt gab es Schwierigkeiten mit dem Stillen. Der kleine Mann konnte seinen Mund nicht weit genug öffnen und hat es nicht hinbekommen an der Brust zu trinken. Ich war wirklich sehr verzweifelt und es kam dazu, dass die Hebammen im Krankenhaus wenig Einfühlungsvermögen zeigten. Anstatt mir richtige Techniken zu zeigen, versuchten sie ihn ein paar mal rabiat anzulegen, gaben aber relativ schnell auf. "Er kann es nicht" bekam ich zu hören und fühlte mich miserabel. 
Ich bekam also eine Spritze in die Hand gedrückt und sollte die Milch aus der Brust massieren und ihn per Spritze füttern. 1ml mehr kam nicht. Und wieder fühlte ich mich hundeelend, wie ein Versager. Niemand sagte mir, dass es normal ist, dass es bei manchen etwas länger dauert. Sowohl die Milchproduktion als auch das Trinken Lernen. Ein besonders nettes Exemplar an Hebamme probierte ihn 2 mal anzulegen und sagte dann, ich solle abpumpen gehen, ich könne nicht stillen, meine Brustwarzen seien außerdem zu flach. Wow. Ich war wirklich sauer und gleichzeitig so hilflos. Man möchte als Neumama alles richtig machen und die Hormone spielen noch komplett verrückt, da kann man sich vorstellen, was in einem vorgeht.   
Ich ging also Milch abpumpen und die Menge steigerte sich auf 3ml, die ich ihm ebenfalls per Spritze gab. Damit war das Thema durch und ich bekam meine eigene Milchpumpe für Zuhause. Die Vertreterin von Medela, die sie mir überreichte, begrüßte uns mit dem Worten "Hier klappt also das Stillen nicht!" 
Der Kleine war gerade mal ein Tag alt... Ich machte mir immer mehr Vorwürfe und fragte mich, welche Mutter ihr eigenes Kind nicht versorgen kann. Totaler Blödsinn im Nachhinein!
Am Dienstag ließen wir uns aus dem Krankenhaus entlassen. Die U2 verlief super, bei mir war auch alles den Umständen entsprechend gut, also konnten wir gehen. Ich pumpte Milch ab und fütterte weiter mit Spritze. Jedes mal kam etwas mehr Milch und ich war stolz wie Oskar, als ich 20ml und mehr erreichte. Bennett trank nun zwischendurch auch von der Brust, wenn auch nie lange, aber den Mund konnte er immer weiter öffnen und saugen klappte gut. 
Mittwochs kam das erste mal meine Nachsorgehebamme. Sie guckte sich meine Brust an und konnte nicht verstehen, warum mir gesagt wurde, dass meine Brustwarzen nicht stilltauglich seien. Sie zeigte mir wie ich ihn richtig anlege und siehe da: er hat 15 Minuten getrunken. Ich war so glücklich. Ich stillte ihn nun alle 3 Stunden an abwechselnder Brust und pumpte danach zusätzlich Milch ab, um die Produktion noch mehr anzuregen. Anfangs musste Sven mir beim Anlegen noch helfen, danach klappte es immer besser alleine. Da der Kleine nicht mehr Pipi machte, mussten wir abends nochmal ins Krankenhaus zur Untersuchung. Ich stillte ihn im Behandlungszimmer und die Schwester kam und sagte ich solle ein Stillhütchen benutzen, da meine Brustwarze so flach sei und es beim Stillen Probleme gegeben hätte (stand ja so in meiner Krankenhausakte). Ich sagte ihr, dass die Probleme nur anfangs waren und es mittlerweile gut klappte. Sie dachte wohl, dass ich Ausreden suchte und "verkaufte" mir das Stillhütchen. Ich verstand es nicht und widersprach eine Zeit lang, bis ich widerwillig das Stillhütchen benutzte.
GANZ GROßER FEHLER! 
Ich bin die Mutter und weiß was das Beste ist und ich hätte mir nicht reinreden lassen sollen. Das weiß ich nun und werde nur noch auf mein Bauchgefühl hören. Es gab keinerlei Grund für ein Stillhütchen und das bestätigte meine Hebamme am nächsten Tag nochmal. 
Ich konnte nun auch mit dem Abpumpen aufhören, da er problemlos alle 3 Stunden an beiden Brüsten trank. 
Obwohl er so gut und lange an der Brust trinkt, hat er sein Geburtsgewicht leider noch nicht erreicht. Der aktuelle Grund ist wohl, dass nicht genug Milch beim Trinken kommt, obwohl 20 Minuten pro Brust getrunken wird und ganz offensichtlich bis zum Ende auch Milch da ist. Nun bekomme ich Bockshornklee Kapseln, um die Milchproduktion zu steigern. Mache mir wieder Vorwürfe, warum meine Milch nicht mehr reicht. Ich muss in den kommenden Tagen mit Pre Nahrung zufüttern, denn das Wichtigste ist, dass der Kleine sein Geburtsgewicht erreicht und das kann nicht auf die Milchproduktion warten. Mein aktueller Stillablauf ist alle drei Stunden pro Brust 10 Minuten stillen und danach gibt es Pre Nahrung, um seinen Bedarf komplett sättigen zu können. Sobald ich wieder mehr Milch habe, kann ich auf die Pre Nahrung verzichten und er wird wieder vollgestillt. Ich versuche mir nicht so einen Druck zu machen und dumme Kommentare aus der Verwandtschaft zu ignorieren. Ich bin die Mutter und weiß was das Beste für mein Kind ist. Ich vertraue meiner Hebamme voll und ganz. Woher soll jemand wissen was gut für mein Kind ist, der es gar nicht wirklich kennt?
Stillen ist eine emotionale Achterbahn. Man ist glücklich, dass es klappt, möchte weinen vor Schmerz, wenn man den Kleinen an eine wunde Brustwarze anlegt und man macht sich Vorwürfe, wenn es nicht läuft. Als Mutter macht man sich eben immer Gedanken. Aber so schwer es auch fällt, man muss das Ganze lockerer sehen. Man gibt sein Bestes, egal ob Stillen, Zufüttern oder reine PreNahrung. 

Ja, Stillen ist Liebe! Aber man liebt sein Kind nicht weniger, wenn man ihm eine Flasche gibt. Es ist nicht selbstverständlich, dass Stillen funktioniert und die Gesellschaft sollte aufhören Müttern ein schlechtes Gefühl zu geben, wenn sie nicht stillen wollen oder eben können.


EDIT 02.05.2018: In dem Video gibt es ein Update zu meiner aktuellen Still und Zufütter Routine


Samstag, 31. März 2018

Hallo Babybär - mein Geburtsbericht



Hallo ihr Lieben,

ich melde mich heute nun auch mal zurück. Wie ihr euch denken könnt, oder auf Instagram verfolgen konntet, ist unser kleiner Babybär geboren und wir sind endlich komplett. Lange haben wir auf diesen tag gewartet und doch ging es auf einmal alles ganz schnell. Am Sonntag ist unser Schatz 2 Wochen auf der Welt und es wird Zeit meinen Geburtsbericht mit euch zu teilen. Ich hoffe ihr lest solche berichte genauso gern wie ich. 

Eine Woche vor unserem ET wurde ich krank. Ich hatte Fieber und mir ging es wirklich gar nicht gut.  Das Fieber lies sich auch mit Paracetamol nicht senken und ich war mit den Nerven am Ende. Wie sollte ich eine Geburt durchstehen, wenn ich nicht mal aufstehen konnte ohne Schüttelfrost zu bekommen? 
Der Samstag kam und somit auch der errechnete ET. Der 17.03.2018. Endlich ging es mir besser, der erste Tag mit lediglich erhöhter Temperatur und ich konnte nachmittags sogar noch gut schlafen. Ich war total optimistisch die nächsten Tage noch Energie für die Geburt zu sammeln, denn er würde jetzt ja noch nicht kommen. Also lümmelte ich den Tag auf der Couch und abends kuschelte sich Sven auch noch mit auf die Couch. 
22:00 Uhr - Wir schauten einen Liebesfilm, der gerade im TV lief, als ich das Gefühl hatte in die Hose gemacht zu haben. Da ich so viel Husten hatte, habe ich mir erstmal nichts dabei gedacht, bin zur Toilette. Ich rief nach Sven und war total perplex, als ich ihm sagte:" Entweder habe ich mir grad in die Hose gemacht oder meine Fruchtblase ist geplatzt!" 
Ich lief im bad ohne Hose herum und wurde nervös, weil nichts mehr kam. Dann der nächste Schwall und es war klar: Die Fruchtblase war wirklich geplatzt! Ich ging schnell duschen, während Sven unsere Sachen packte und zum Auto brachte. Mein einziger Gedanke war: Wie polstere ich mich aus, dass die Hose trocken bleibt? Darüber hatte ich bis dato noch nicht groß nachgedacht. Ich packte also mehrere Wöchnerinnen Einlagen in meine Hose und hoffte auf das Beste. Auf dem Weg zum Krankenhaus war ich total aufgeregt und konnte es noch gar nicht glauben. Einerseits war ich so froh, dass es losgeht, andererseits hatte ich Angst, was jetzt auf mich zukommt, denn Wehen hatte ich noch keine und eine Einleitung wollte ich auf keinen Fall. 

Im Krankenhaus angekommen (23 Uhr), gingen wir direkt zum Kreißsaal und ich kam ans CTG. Ich spürte ganz leichte Unterleibsschmerzen, aber Wehen waren das noch nicht. Ich wurde über eine mögliche Einleitung aufgeklärt und wir durften dann unser Familienzimmer beziehen. Wenn nichts passiert, sollte ich am nächsten morgen einfach wieder hoch zum Kreißsaal kommen. Mittlerweile war es 0:00 Uhr. Wir bekamen noch etwas kleines zu essen aufs Zimmer und ich sollte noch etwas Kraft für die Geburt sammeln. Das war leichter gesagt als getan, denn kurze Zeit später fingen die Wehen an. Ich kann den Schmerz kaum in Worte fassen. Es war sehr heftig und fühlte sich an wie die schlimmsten Unterleibsschmerzen meines Lebens. Wegatmen war gar nicht mehr möglich und wir waren erst bei alle 7-6 Minuten. Ich versuchte es auszuhalten, aber um 6 Uhr morgens hielt ich es nicht mehr aus. ich weckte Sven und wir brauchten Ewigkeiten, bis wir die Treppen zum Kreißsaal erklommen hatten. Die Hebamme erwartete uns schon und sagte, sie hätte früher mit mir gerechnet. 
Ich kam wieder an das CTG und der Muttermund wurde abgetastet. 3cm! 
Ich verlangte nach einer PDA und um 7 Uhr bekam ich sie. Ich empfand die PDA als sehr unangenehm, aber als sie wirkte war ich so glücklich. Die Wehen waren auszuhalten und ich konnte sogar noch etwas schlafen. Meine Beine waren total kribbelig und ich konnte entspannen. Was ich nicht wusste war, dass man die Blase dann mit dem Katheter entleeren muss. Aber auch das war nicht schlimm. Sven war die ganze Zeit bei mir und ich war guter Dinge. Um ca. 10 Uhr war der MM bei 6-7cm. Ich wechselte vom Liegen ins Knien und lehnte mich mit dem Kopf an die Kopflehne des Bettes. Ich fühlte langsam den Druck nach unten. Bei der nächsten Untersuchung war der MM komplett offen und ich bekam einen Wehentropf, da die Wehen etwas zurückgegangen waren. 

Auf einmal ging alles ganz ganz schnell. Ich legte mich auf die Seite, da ich im Knien kein Kind bekommen wollte. Es fühlte sich für mich nicht richtig an. Als es also auf die Seite ging, dachte ich, ich bleib jetzt noch etwas so liegen, aber nein. Die Hebammen sagten, mit der nächsten Wehe sollte ich nach unten pressen. Ich war richtig geschockt und dachte ich hätte noch Zeit. Und wie nach unten drücken? Wo ist unten? Zack schrien mich beide an:" Schieb schieb schieb" und ja das tat ich. 2-3 Wehen vergingen, als es plötzlich hieß "STOP, nicht mehr pressen!!" Mein Herz rutschte in die Hose und ich hatte wahnsinnige Angst um mein Baby. Aber es war alles gut, er hatte die Hand mit an seinem Kopf und die musste erstmal wieder eingedrückt werden. Das Fruchtwasser war grün, anscheinend fand der Kleine die Geburt etwas stressig. 
Mit der 5. Presswehe war er dann auch schon da und ich heulte ohne Ende. ich habe noch sie etwas wundervolles erlebt. Ich bekam ihn auf die Brust gelegt. Dieses zarte perfekte Wesen. 11.59 Uhr 51cm, 3285g und 35cm Kopfumfang. Pure Liebe, die nur eine Mutter nachempfinden kann. 
Sven schnitt die Nabelschnur durch und wir kuschelten ganz viel. Dann kam noch die Plazenta, die wir uns ganz genau anguckten. Vor der Geburt sagte ich immer, ich will das gar nicht so genau sehen, aber man ist dann doch sehr neugierig und will wissen, was den Kleinen Menschen versorgt hat. 
Danach musste ich leider noch genäht werden, da ich einen Dammriss 1. Grades hatte. Es zwickte etwas, aber dank der PDA war es gut auszuhalten. 
Das waren die intensivsten 14 Stunden, die ich erlebt habe. 14 Stunden, die mich von meiner großen Liebe trennten. Ich könnte beim Schreiben schon wieder weinen, weil ich so glücklich bin. 

Interessiert euch ein Blog Post darüber, wie es mir nach der Geburt ergangen ist?


Mittwoch, 7. März 2018

Tipps wie man ein Babyzimmer günstig einrichtet // inklusive Babyboy Roomtour

Guten Morgen ihr Lieben,

wir haben es tatsächlich in die 39. Schwangerschaftswoche geschafft und noch immer gibt es keine Anzeichen für eine baldige Geburt. Der kleine Babybär macht es ganz schön spannend und scheint den großen Auftritt zu lieben. 

Ich habe es endlich geschafft die Baby Roomtour für meinen YouTube Kanal zu drehen und möchte euch hier zusätzlich ein paar Bilder zeigen und Tipps geben, wie man bei der Kinderzimmer Einrichtung etwas sparen kann. Man muss nicht immer die teuren Kinderzimmer aus dem Katalog kaufen, um ein schönes und gemütliches Zimmer einzurichten. In unserem Fall für einen kleinen Jungen, aber die Tipps gelten auch für Mädchen.


Schaut euch gern das Video an für einen besseren Überblick :)





1. Nach gebrauchten Möbeln bei Ebay Kleinanzeigen schauen.
Wir haben unser Babybett und das Beistellbett bei Kleinanzeigen gekauft. Dabei ging es hauptsächlich um die Matratzen, da diese von Träumeland sind und dabei waren. So haben wir beispielsweise für Bett+Matratze so viel bezahlt, wie den Neupreis vom IKEA Bett selbst. Hat sich also gelohnt. Natürlich muss man sich den Zustand der Sachen gut angucken und den Haushalt wo es herkommt. Unsere Matratze sah aus wie neu, da das Kind immer mit im Familienbett geschlafen hat. Jackpot :) Außerdem kann man immer noch ein wenig Handeln, da hat bis jetzt keiner komisch reagiert.

Bettset - B.O
Himmelstange - Alvi
Eisbärkissen - Sostrene Grene
Eisbär - IKEA
Wandsticker & Lampe - Hartendief
Strickdecke - selbstgemacht




Alvi Mäxchen - mehr braucht ein Baby nicht im Bett. 
Unser Kleiner schläft im Beistellbett. Da das Kinderzimmer aber so kahl aussah, haben wir das "große" Bett schon hergerichtet. Falls euer Kind im eigenen Bett schläft, solltet ihr Nestchen, Bettwäsche, Stofftiere und Himmel entfernen. Das hat am Anfang noch nichts im Babybett zu suchen und erhöht das Risiko auf plötzlichen Kindstod. 



Diese süße Krabbeldecke war ein Geschenk von meiner Mama. Sie ist gut gepolstert und hat viele schöne Details.
(Kliniktasche steht immer noch bereit ;) )



2. Normale Möbel umfunktionieren
Wir haben uns für eine 4er-Malm Kommode entschieden und einen extra Wickelaufsatz gekauft. So können wir die Kommode nach der Wickelzeit weiterverwenden, da sie optisch auch gut zum Rest der Wohnung passt. Mir haben die meisten Wickelkommoden nicht gefallen und sie haben sehr viel Platz weggenommen, dadurch, dass sie extrem tief waren. So haben wir eine gute und günstige Lösung gefunden. Durch die geräumigen Schubladen sparen wir uns zusätzlich den Kleiderschrank. Den braucht man anfangs sowieso nicht und ich möchte lieber einen Kleiderschrank kaufen, der zu dem späteren Kinderzimmer passt, wenn er älter ist. 
Daneben steht das Kallax Regal mit verschiedenen Einsätzen. Dort ist momentan nur Krimskram verstaut und bietet genug Platz für Stofftiere, Decken, etc. Lauter Sachen, die man nicht alle auf einmal benötigt. 



Lightbox - Depot
Kissen - IKEA




3. Vorhandene Deko zweckentfremden
Ich finde es teilweise schwierig schöne und günstige Babyzimmer Deko zu finden. Vieles habe ich einfach von mir zweckentfremdet. Karten, Lichterketten und eine Lightbox machen sich auch im Kinderzimmer gut. Das meiste hat man sowieso schon irgendwo zuhause. 






4. Man braucht nicht alles
Babykosterwärmer, Sterilisator, ... man muss nicht alles kaufen und kann  sich selbst helfen. Flaschen abkochen, Milchflasche im Topf erwärmen... Geht alles genauso gut. Eine Milchpumpe kann man auch später noch kaufen oder sich auf Rezept vom Arzt geben lassen. Eine Trage muss man nicht kaufen, solange man nicht weiß, ob das Baby überhaupt ein Tragekind ist. 




5. Heizstrahler Ersatz
Man kann anstelle eines Heizstrahlers auch eine Infrarotlampe kaufen. Diese hat die Größe E27 und passt in fast alle Fassungen. Ich sage deshalb fast, weil wir natürlich erstmal die falsche Fassung gekauft haben :D Kleiner Tipp: die IKEA Hektar zum Klemmen hat die falsche Größe :D :D Bei den Infrarotlampen gibt es verschiedene Winkel der Ausstrahlung. Sucht euch eine passende Winkelgröße heraus und schaut, dass sie nicht auf das Köpfchen ausgerichtet ist. Der Tipp kommt übrigens von verschiedenen Hebammen und ich habe mir das nicht ausgedacht ;)




6. In besondere Dekoobjekte investieren
Ich habe mir 2-3 Teile ausgesucht, die etwas teurer waren, aber den Charme im Kinderzimmer versprühen. Beispielsweise die Mondlampe und Wandsticker oben. Die waren zwar teuer, aber machen den Raum zu etwas Besonderem und werten alles andere optisch auf. Mir hätte eine IKEA Plastiklampe einfach nicht gefallen. 
Der Hase ist eine Spieluhr, die ich in einem Instagram Shop gekauft habe. Sie ist selbstgemacht und spielt die Melodie von Forrest Gump. 






7. Selbst kreativ werden und drauf los basteln.
Ich bin absolut nicht begabt was sowas angeht, aber ich habe mit aller Liebe ein Mobile für unseren Schatz genäht. Dieses hängt überm Wickeltisch (außer Reichweite) und gibt dem Wickelplatz den letzten Schliff. ich habe mich natürlich für Eisbären entschieden, da wir ja ein Polarzimmer haben :) Es ist nicht annähernd perfekt geworden, aber es steckt ganz viel Liebe darin. Die Kosten waren unter 30€ und ich habe noch genug Filz und Füllwatte übrig um in Zukunft noch weitere Sachen zu nähen.  Auf jeden fall möchte ich noch eine Wimpelkette daraus machen und eventuell noch ein Stofftier. 
Die blau-weiße Decke hat meine Oma gemacht. Sie ist ganz kuschelig weich und wunderschön. Definitiv ein Unikat, dass ich mein Leben lang aufheben werde. Fragt doch mal eure Muttis und Omas, ob sie Lust haben etwas für den Nachwuchs zu machen. 



Bild - Desenio

8. Mamakreisel, Babyflohmärkte und Co.
Nicht der neueste Tipp, aber trotzdem soll er erwähnt werden. Bei Mamakreisel gibt es viele Sachen, die wie neu sind, beispielsweise das Angelcare, was neu gerne mal 180€ kostet. Wir haben unseres dort günstig gekauft. Ich selbst bin kein fan mir Sachen auf dem Flohmarkt zu kaufen. Bei Babies macht es aber durchaus Sinn, da sie so schnell wachsen und viele Sachen vom Flohmarkt noch wie neu sind. Auch Möbel und Spielsachen kann man dort gut erstehen. 

Wie gefällt euch unser Babyzimmer? Habt ihr noch weitere Tipps wie man bei der Einrichtung sparen kann?



Donnerstag, 1. März 2018

5 Tipps bei Ungeduld vorm Geburtstermin



Hello March, hi Baby!

Es ist soweit, wir haben den März erreicht und somit den Geburtsmonat meines Babies. Die letzten Monate vergingen wie im Flug, aber die letzten Tage ziehen sich wie Kaugummi. 
Nachdem ich viele tage gehofft habe, dass er früher kommt und schon wirklich traurig wurde, wenn wieder ein Tag ohne Wehen verging, habe ich mir überlegt mich abzulenken und bin nun wesentlich entspannter als zuvor.

Ich glaube vielen von euch Bald Mamis geht es ähnlich, deswegen teile ich heute meine Tipps gegen die Ungeduld mit euch.


1. Handy Entziehung

Hört sich erstmal komisch an, aber es hilft, wenn man das Handy öfter beiseite legt. Ich habe gemerkt, dass ich selbst beim Film gucken immer wieder das Handy in die Hand nehme und schaue was es bei Instagram so Neues gibt. Ich habe viele Mamas abonniert und ein Großteil von ihnen hat ihr Baby schon geboren. Das ist natürlich wunderschön, aber bei meiner Geduldsfrage eher kontraproduktiv. Ich habe gemerkt, dass mich die Gefühle dann öfters übermannen und ich mich noch mehr nach meinem Baby sehne. 
Außerdem sind die vielen Nachrichten von Freunden und Bekannten, ob der Kleine schon da ist, zwar nett gemeint, aber nervig. Deshalb lieber Handyfreie Zeit mit den Liebsten genießen.


2. Spa Tag Zuhause

Nutzt die Zeit und lasst euch ein schönes Bad ein, zündet eine Kerze an, macht euch eine Haarkur und lackiert die Nägel. Bonuspunkte, wenn ihr euch noch die Fußnägel selbst lackieren könnt :D Dann noch eine Gesichtsmaske und ihr seid tiefen entspannt. Und wer weiß, wann man nach der Geburt das nächste mal dazu kommt sich Zeit für sich selbst zu nehmen. 


3. Startet eine neue Netflix Serie oder lest ein neues Buch

Nichts lenkt einen mehr ab, als wenn man in eine andere Welt abtauchen kann. Ich bin ein großer Serienfreak und verschlinge eine Serie nach der anderen. Als letztes habe ich die Serie Seven Seconds geschaut. Ich kann sie nur empfehlen, wenn ihr Krimiserien so gerne schaut wie ich. 
Bei Büchern mag ich es noch etwas düsterer. Wenn ihr gerne Thriller lest, kann ich euch Karin Slaughter oder Chris Carter ans Herz legen. 
Ich bin momentan auf der Suche nach inspirierenden Büchern, aber bis jetzt hat mich vom Umschlag her noch nichts überzeugt. Habt ihr Empfehlungen?


4. Musik aufdrehen

Ja, klingt erstmal banal, aber bewirkt wahre Wunder bei mir. Einfach eine schöne Spotify Playlist raussuchen, Musik aufdrehen und mit dem Babybauch durch die Bude tanzen. Nichts kann die Stimmung so boosten wie gute Musik. 


5. Das bisschen Haushalt...

Es ist ja nicht so, dass wir nicht eh schon alle seit Wochen einen Nestbautrieb haben und wahrscheinlich kein Körnchen Staub auf dem Boden zu finden ist. Aber je länger sich alles hinzieht, desto öfter habe ich das Verlangen den Boden zu wischen, Fenster zu putzen, den Schrank auszumisten und die Wickelkommode nochmal aus und einzuräumen. 
Mir fällt immer wieder was Neues auf und ich kann beim Putzen richtig gut abschalten. Den Mann des Hauses freut es natürlich auch, wenn alles sauber ist. Netter Nebeneffekt. Selbstverständlich interessiert es ein Baby nicht, ob aufgeräumt ist oder nicht. Aber in der ersten Zeit mit Baby wird sicherlich einiges liegen bleiben, da es einfach keine hohe Priorität mehr hat. Deswegen ist Vorsorge in diesem Fall besser. Außerdem weiß man nie wann der Besuch vor der Tür steht und so sammelt sich der Dreck erst ein paar Tage und nicht schon ein paar Wochen an. 

Was sind eure Tipps, um euch abzulenken? Lasst es mich in den Kommentaren wissen :)

Dienstag, 20. Februar 2018

SCHWANGERSCHAFT UPDATE SSW 33-36



Hey Leute,

passend zum Dickbauchdienstag gibt es heute ein neues Schwangerschaftsupdate von mir. Ich kann immer noch nicht ganz glauben, dass ich jetzt in der 37. SSW bin. Der Nestbautrieb hat neue Dimensionen angenommen und so ziemlich alle Paketdienste kennen mich persönlich und fragen bei jedem Klingeln wie es dem Baby und mir geht. Ach, schwanger sein ist wirklich schön. Aber jeden Tag fällt einem was neues an, das man gebrauchen könnte. Oder eben auch nicht braucht. 


Die letzten Wochen waren von starker Müdigkeit geprägt. Ich konnte kaum schlafen und wenn dann sehr unruhig. Ich war sehr schnell erschöpft und kam öfters an meine Grenzen. Mein Bauch mag zwar klein sein, aber auch er wird immer schwerer für mich. Ich kann nicht mehr so gut sitzen und liegen ist auch nicht mehr so richtig bequem. IN SSW34 hatte ich wieder einen Ultraschall bei meinem Arzt. Unser Babybär war zu dem Zeitpunkt 2345g schwer und 50cm groß. Groß und schlank also. Ganz schön groß, wie ich finde :) Aber ich war bei der Geburt auch 51cm lang und hatte 2700g. Sein Papa war noch größer, also kommt er einfach ganz nach uns. 

In der gleichen Woche hatten wir außerdem unseren Termin zur Geburtsanmeldung im KH. Es war wirklich sehr informativ und wir konnten all unsere Fragen stellen. Viele haben mir bei Instagram geschrieben, dass ihr Termin nicht so informativ war und recht schnell ging. Wir waren 2 Stunden dort. Ich kann euch hier nur den Tipp geben eure Fragen vorher zu sammeln und einfach drauf los zu fragen. Wenn ihr keine Fragen stellt, wird euch keiner viel erzählen, da sie davon ausgehen, dass ihr Bescheid wisst. Also keine Scheu und einfach machen. 

In SSW35 hatte ich einen Tag lang starke Senkwehen. Mir tat es tatsächlich weh und ich hatte einen kurzen Panikanfall, wie ich eine Geburt überstehen soll, wenn ich bei Senkwehen schon so viel jammere. Nach einer unruhigen Nacht war dann aber wieder alles überstanden und mein Bauch tatsächlich gesunken. 

Letzte Woche hatte ich bereits meinen letzten Versorger Termin bei meiner Hebamme und mein CTG war wie immer unauffällig. Der Kleine hat die meiste Zeit dabei geschlummert und wurde erst in den letzten Minuten aktiv. Sie hat mich auf meinen abgesenkten Bauch aufmerksam gemacht und das hat mich total gefreut. Es war also nicht nur Einbildung, sondern wirklich Senkwehen gewesen. Nach dem abtasten hat sie auch noch bestätigt, dass unser Kleiner ziemlich lang ist. Er hat einen langen Rücken und liegt schon sehr weit und fest unten. Leider ist das kein Garant für eine baldige Geburt. 

Dann war auch noch der Streptokokken Test dran. Ich wurde negativ getestet und muss vor der Geburt also keine Antibiotika nehmen. Das freut mich natürlich, aber es wäre für mich auch kein Drama gewesen, wenn es anders gekommen wäre. Die Diskussionen über falsche Testergebnisse und das Antibiotikum sind mir völlig fremd und als ich damit per Instagram konfrontiert wurde, konnte ich nur den Kopf schütteln. Auch hier kann ich raten: Lasst euch nicht von anderen verunsichern, die selbst nur ein gefährliches Halbwissen haben. Hört auf euren Arzt und Hebamme. Und haltet euch bloß fern von diesen furchtbaren Internetforen!




Zum Thema Gewicht kann ich endlich was Neues berichten. Insgesamt habe ich nun 8,4kg in der Schwangerschaft zugenommen. 

Nächste Woche ist mein letzter Vorsorgetermin bei meinem Frauenarzt. Ich bin gespannt was der Kleine wiegt und ob er noch länger geworden ist :) Ich möchte natürlich, dass er gesunde 3,5kg wiegt, aber das kann ich ja leider nicht beeinflussen. 
Übrigens glauben alle, dass er früher kommt als geplant. Das wäre natürlich schön, aber er soll sich bitte die Zeit nehmen, die er braucht. Er ist fleißig am Strecken und versucht sich vergebens Platz zu machen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es ihm bald zu eng ist und er die Welt lieber von außen erkunden möchte. So oder so; wir sind vorbereitet und freuen uns auf dich!

Was glaubt ihr, wann er kommt? Vor oder nach dem ET?
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Freitag, 16. Februar 2018

Meine Kliniktasche - das braucht man wirklich



Hallo Leute,

während ich das hier schreibe ist der kleine Babybär ordentlich am strampeln.
Ich bin mittlerweile in der 36. Schwangerschaftswoche und natürlich spät dran, was meine Kliniktasche angeht. Aber ganz getreu dem Motto "Besser spät als nie" teile ich heute den Inhalt meiner Tasche(n) mit euch. 
Im Gegensatz zu vielen anderen Schwangeren bin ich ein Freund des minimalistischen Packens. So bin ich einfach schon immer gewesen. 
Für einen Wochenendtrip mit meiner besten Freundin beispielsweise packte ich nichtmal die Hälfte der Dinge in den Koffer, die sie mit sich rumschleppte. 

Hier sind zwei, drei Beispiele von Dingen, die ich NICHT mitnehme:

mein Stillkissen - meiner Meinung nach völlig unnötig, da es sie im Krankenhaus gibt und ich nicht will, dass meins mit den ganzen Keimen in Berührung kommt. Klar kann man den Bezug waschen, aber was ist mit dem Kissen selbst...

Babykleidung für den Aufenthalt - Mein KH stellt die Kleidung für die Tage Vorort, warum also eigene mitnehmen? Ich bin froh über jedes Kleidungsstück, dass ich nicht waschen muss :D Da solltet ihr euch aber im KH erkundigen, da ich nicht mit Sicherheit sagen kann, dass jedes die Kleidung stellt.

 Wickeltasche - Wir haben das Glück, 15 Minuten vom KH entfernt zu wohnen. Gewickelt wird vor der Heimfahrt und dann gehts auch schon nach Hause. Deswegen schleppen wir nicht die Wickeltasche mit uns rum. Die Kleidung für die Fahrt kommt in meinen Koffer. Sein wir mal ehrlich: Größe 50 nimmt nun nicht sonderlich viel Platz weg, oder?

So jetzt kommen wir aber mal zu den Dingen, die wir tatsächlich mitnehmen. Als erstes die Kreissaal Tasche. Ich finde es praktisch diese separat zu packen, damit mein Freund unter der Geburt alles schnell findet. 

In meiner Kreissaaltasche befindet sich Folgendes:

- Getränk mit Geschmack 
- Fruchtriegel, Bonbons und Traubenzucker
- Ladekabel und extra Kamera
- ein Geburtshemd, damit man nicht mit blanken Hintern über die Flure laufen muss
- Kuschelsocken für warme Füsse
- Labello gegen trockene Lippen vom Wegatmen der Wehen
- Erfrischungstücher fürs Gesicht etc. 
- Haargummi
- kleines Deo für den Fall der Fälle


Unterlagen, die nicht fehlen dürfen:

- Vaterschaftsanerkennung und Sorgerecht
- Geburtsurkunden, da wir nicht verheiratet sind
- Mutterpass, Krankenkarte und Ausweise beider Elternteile
- Frankierter Rückumschlag und Gebühr für die Geburtsurkunden des Babys 
- da ich Morbus Crohn habe und diverse OPs hinter mir habe, nehme ich meine Krankenakte mit, damit die Ärzte im Fall eines Notkaiserschnittes wissen, wo Narbengewebe sein könnte, etc.


Kliniktasche:

Kosmetik
- Make-Up nach Bedarf. Wir wollen eigentlich kein Besuch, deswegen nehme ich hauptsächlich Mascara, Augenbrauenstift und BB Cream mit 
- Abschminktücher & duftneutrales Waschgel
- Shampoo, Spülung, Duschgel
- Zahnbürste & -Creme
- Creme (Nivea soft ist gut für Gesicht und Körper)
- Einmalwaschlappen
- extra weiches Klopapier & feuchtes Klopapier, damit man sich trotz Wochenfluss etwas frischer fühlt
- 2. Paar Kontaktlinsen, man weiß ja nie & Flüssigkeit dafür
- Trockenshampoo
- 2 Handtücher
- Duschlatschen

Kleidung
- 2 Still BHs
- Stilleinlagen, werden uns gestellt
- 2 Stillnachthemden/Schlafanzüge
- 2 Stilltops
- 1 Jogginghose
- 2 T-Shirts
- 1 Strickjacke
- 1 Pullover & 1 Umstandsjeans für den Nachhauseweg 
- Socken
- Baumwollhöschen, eine Nummer größer wegen der großen Binden
- Hausschuhe
- Tüte für Dreckwäsche

Baby
- 2 Wickelbodies, falls was daneben geht am Entlassungstag
- Hose mit Füße, da die kleinen Söckchen noch nicht halten
- Mütze
- Overall für draußen
- Einschlagdecke oder Fußsack für die Autoschale
- Autoschale


Und das war es auch schon. Ich empfehle übrigens einen Rollkoffer, damit ich ihn notfalls selbst ziehen kann, wenn der Herr noch auf Arbeit ist. Außerdem habe ich eine Liste mit Dingen, die ich ganz zum Schluss einpacken muss auf den Maxi Cosi gelegt, damit ich unter der Aufregung nichts vergesse. 

Mein Freund packt seine Tasche spontan. Typisch Mann. Aber so wie ich ihn kenne, wird auf jeden Fall ein dickes Buch dabei sein. Als ob er dann noch die Nerven hätte zu lesen :D Aber da er wegen unserer Kater eh ab und an mal nach Hause fahren muss, ist es auch nicht schlimm, wenn er was vergessen sollte. 

Was habt ihr alles eingepackt? Wie viele Taschen nehmt ihr mit?

Wenn ihr weitere Details sehen wollt, schaut euch mein Video am kommenden Sonntag bei YouTube an :)

Dienstag, 30. Januar 2018

Morgenroutine in der Schwangerschaft

Hallo ihr Lieben,

ich habe euch mal meine Morgenroutine in der Schwangerschaft abgedreht. Ich gucke solche Videos richtig gerne, vielleicht ihr ja auch? :) 


Schaut gern mal auf meinem YouTube Kanal vorbei :) Ihr findet mich dort unter Mimi Rose

Habt eine wunderschöne Woche!

Schöne Ideen für den Mutterschutz




Hallo ihr Lieben,
ich hatte letzte Woche ja bereits einen Beitrag zu dem Papierkram im Mutterschutz geschrieben.
Heute möchte ich euch meine Ideen für die Freizeit vorstellen, beziehungsweise eine Art Bucketlist, was ich noch machen möchte bevor Baby B. auf die Welt kommt.



Nestbau

Wir sind Anfang Januar in unsere neue Wohnung gezogen, dementsprechend konnte ich jetzt erst richtig mit dem Nestbau beginnen. Zimmer streichen, Dekoration aussuchen, Möbel kaufen. Alles musste bis jetzt warten. Meine Pinterest Boards zum Thema Babyzimmer wurden immer länger und ich hatte zahlreiche Ideen. Ursprünglich wollte ich ein maritimes Kinderzimmer, allerdings hat sich das komplizierter herausgestellt als geplant, da die Dekoration, von Lampe bis Teppich, mir meistens nicht gefallen hat. Da ich aber absolut keine Waldtiere oder ähnliches wollte, habe ich mich dann für das Thema Polar entschieden. Ich werde euch demnächst eine Roomtour zeigen. 
Das Babyzimmer einzurichten macht wirklich Spaß und die Vorfreude steigt damit noch um einiges.


Mädelsabende

Wenn man schwanger ist, merkt man wer seine wahren Freunde sind und wer nicht. Gerade bei einer ungeplanten Schwangerschaft. Man wird weniger zu Parties eingeladen und viele melden sich eigentlich gar nicht mehr. Umso schöner ist es dann natürlich, wenn man mit den wirklichen Freundinnen noch Mädelsabende/-Tage machen kann. Wenn das Baby da ist hat man anfangs nicht mehr ganz so viel Zeit und aufgrund des Stillens ist es auch nicht so einfach wie vorher sich mal auf einen Kaffee zu treffen. Gerade weil alle anderen arbeiten. Also steht ganz oben auf meiner Liste nochmal mit verschiedenen Freundinnen essen zu gehen, zu brunchen und auf einen kleinen Shoppingtrip zu gehen. 


Date Nights

Die Zeit zu Zweit nochmal genießen, ins Kino gehen oder ein Restaurantbesuch. Das alles wollen wir in den nächsten Wochen nochmal schön auskosten. Man darf nicht vergessen, dass man immer noch ein Paar ist und nicht nur werdende Eltern. Besonders in der Zeit des Umzugs ist das bei uns etwas in Vergessenheit geraten, da wir so viel zu erledigen hatten. Da sich der Stress nun legt, können wir unsere Energie wieder in unsere Beziehung stecken. Morgen geht's also ins Kino und Donnerstag zu einem Eishockey Spiel nach Bremerhaven. 


Babymoon

Ich kann euch wirklich empfehlen nochmal einen Kurztrip mit dem Partner zu unternehmen. Wir waren ein verlängertes Wochenende in Paris und haben die Zweisamkeit sehr genossen. Es ist schön sich keine Gedanken um alles machen zu müssen und lediglich den Tag zu genießen. Das geht natürlich nur, wenn es euch körperlich gut geht. Wir sind jeden Tag ca. 15 km gelaufen und es war wirklich anstrengend. Aber der Urlaub tat uns beiden sehr gut und es war unglaublich schön dort. 
Es muss natürlich nicht gleich Paris sein, ein Wochenendtrip an die Ostsee oder ein Tag in eine andere Stadt zu fahren, ist gleichermaßen erholsam für die Seele.


DIY

Endlich hat man mal so richtig viel Zeit. Wer träumt vor der Schwangerschaft nicht davon, mal so lange frei zu haben, um all die Dinge zu erledigen, die man mal machen wollte. Bei mir stehen DIYs ganz oben auf der Liste. Sei es das Anfertigen eines Scrapbooks oder das Basteln eines Mobiles. Es gibt so viele tolle Ideen im Internet, da kann man sich ruhig das ein oder andere abgucken, bzw. sich inspirieren lassen. Ich habe Filzstoffe bestellt und werde das Mobile für unseren Babybären selbst basteln. Ich bin wirklich nicht talentiert in sowas, aber ich finde den Gedanken schön etwas selbstgemachtes für unseren kleinen Schatz zu haben. Erst wollte ich eine Decke Stricken, allerdings übernimmt das meine Oma. Und ganz ehrlich - besser ist's :D 


Beauty Programm

Nochmal zum Friseur gehen, zur Maniküre oder zur Wimpernverlängerung.
Oder für Zuhause: den Lieblingsnagellack auftragen, Gesichtsmaske und eine gut riechende Bodylotion verwenden. Kurz gesagt: sich einfach mal verwöhnen und einen Tag oder Abend für ein ausgiebiges Beautyprogramm nutzen. Bei mir steht auch noch das Epilieren auf meiner To-do Liste. Falls die Fruchtblase plötzlich platzt, sind die Beine wenigstens seidig weich ;) 


Sonstiges

Kliniktasche packen
nochmal jede Menge Babybauchbilder machen
Ausmisten - Schminke, Schränke,... weniger ist mehr



Soo, das steht alles auf meiner Liste. Was habt ihr für die freie Zeit noch eingeplant?

Sonntag, 21. Januar 2018

Schwangerschaft Update SSW 29-32



Hallo ihr Lieben,

heute ist es schon wieder soweit, es steht ein weiterer Wochenwechsel an. Hallo SSW33. Kaum zu glauben, dass wir unseren kleinen Babybären in spätestens 8 Wochen in den Armen halten werden. 

Die letzten Wochen waren für uns sehr aufregend und gleichzeitig sehr stressig. Wir sind über Silvester nach Paris geflogen zu unserem Babymoon und danach direkt umgezogen bzw. zusammen gezogen. Da war/ist einiges zu tun und wir sind sehr fleißig gewesen. Erstaunlicherweise hat bis jetzt alles ohne Komplikationen geklappt und trotz ein, zwei fehlender Möbelstücke fühlen wir uns schon richtig zuhause. Sobald alles fertig ist, wird es auch eine Wohnungstour geben.




Jetzt aber zum Update der Schwangerschaft!

Ich fange mal mit mir und meinem Körper an. An meinem Gewicht hat sich seit dem letzten Update nichts mehr getan. Seit Beginn der Schwangerschaft sind es 7 Kilo mehr auf der Waage. Letzter Stand diese Woche waren 71,7 kg. Schon vor Weihnachten waren es mal 72, dann wieder 71 kg. Ist laut meiner Hebamme aber nicht bedenklich. Sie sagte diese Woche, dass mein Bauch kleiner ist, weil dort kaum Fett dazu gekommen ist, sondern nur Kind. Sowas geht natürlich runter wie Öl, allerdings gilt das nur für meinen Bauch, nicht für Beine und Hintern :D 
Beschwerden habe ich kaum bzw. in seltenen Momenten. Mal ein Ziepen hier, selten mal eine Stunde Rückenschmerzen, aber grundsätzlich bin ich bis jetzt von Dauerschmerzen verschont geblieben. Allerdings merke ich langsam, dass ich nicht mehr so viel Ausdauer habe und öfters Pausen brauche. Wie gut, dass es bei IKEA und Co. genug Sitzmöglichkeiten gibt, hehe. 
Sehr unangenehm war plötzliches Nasenbluten in der U-Bahn am Dienstag. Hatte ich seit ich ein Kind war nicht mehr. Eine nette Zugabe der Schwangerschaft. Diese Woche habe ich meinen ersten Dehnungsstreifen bekommen und zwar direkt an einer kleinen Narbe unterm Bauch. Mein Freund sagt zwar, dass er nix erkennt, aber die Hebamme sagt dort ist einer. Ich kann ihn nicht sehen, weil mein Bauch im Weg ist und im Spiegel fällt mir nichts auf :D
Aber ich will mich nicht beklagen, meine Mutter sagt auch liebevoll Anfängerschwangerschaft, da es mir noch so gut geht.

Natürlich gibt es auch Update zum Babyboy :) 
Wir hatten in der 30. SSW unser erstes CTG und er hat ganz lieb mitgemacht. Er hat nichts weggetreten und sich auch nicht hin und her bewegt. So konnten wir gut 20 Minuten seinem kleinen Herzchen lauschen. Ein wundervolles Gefühl. Am gleichen Tag wurde uns mitgeteilt, dass er ca. 40 cm groß ist und 1490 Gramm wiegt. Außerdem liegt er in Startposition mit dem Kopf nach unten und hat seinen Po direkt unter meinen Rippen auf der linken Seite. Er bewegt sich jetzt viel gezielter und seine Tritte können mir schon mal die Luft wegschnappen. Meine Rippen fühlen sich an als würden sie dauerhaft gedehnt werden. Anscheinend braucht er mehr Platz und will sie zu Seite schieben. Das ist schon sehr unangenehm. Dort wo er liegt ist der Bauch ganz hart und man kann seinen kleinen Rücken ertasten. 
In der SSW 31. konnte ich zum ersten Mal seinen Schluckauf richtig wahrnehmen. Das war so süß.

Ansonsten hatten wir unsere ersten Geburtsvorbereitungskurse. Wir haben uns für einen Partnerkurs entschieden und bis jetzt ist es ganz nett. Wollt ihr dazu nochmal einen extra Beitrag lesen? 

Wie geht es euch in eurer Schwangerschaft? In welcher SSW seid ihr?
Ich wünsche euch noch eine schöne Kugelzeit. 

Freitag, 19. Januar 2018

Dinge, die ihr im Mutterschutz erledigen solltet - Teil 1 Papierkram



Hi ihr Lieben,

Mein Mutterschutz beginnt Ende Januar, aber wie ihr vielleicht wisst, bin ich schon seit Mitte Oktober im Beschäftigungsverbot, weshalb ich euch wertvolle Tipps und Anregungen geben kann, falls ihr nichts mit der freien Zeit anzufangen wisst. Ich teile diesen Beitrag auf, da ich für den Papierkram schon einiges an Infos geschrieben habe und euch nicht überfluten will.

Fangen wir also mit den langweiligen Dingen an, die aber trotzdem erledigt werden müssen: 

Papierkram

Ich kann euch wirklich ans Herz legen, die wichtigen Behördengänge und Formulare spätestens zu Beginn des Mutterschutzes zu erledigen. Wenn euer kleiner Engel erstmal auf der Welt ist, fehlt jede Zeit und natürlich auch die Nerven dafür, deswegen sollte alles schon mal weitestgehend vorbereitet werden.

Vaterschaftsanerkennung und Sorgerecht - kann man direkt beim Jugendamt beantragen. Je nach Stadt sind die Terminzeiten sehr langfristig, also ruhig schon frühzeitig einen Termin vereinbaren. Wir brauchten nur unsere Personalausweise mitbringen und nach 30 Minuten war der Termin erledigt. 

Falls noch nicht getan sollte nun der Krankenkasse Bescheid gegeben werden und der Antrag auf Mutterschaftsgeld ausgefüllt werden. Ich brauchte dafür nur eine Art Attest mit dem mutmaßlichen Tag der Entbindung. Fragt am besten direkt bei eurer Krankenkasse nach

Elternzeit beantragen beim Arbeitgeber - 7 Wochen vor Antritt muss die Elternzeit beim Arbeitgeber angekündigt werden und das am besten per Einschreiben. Wenn ihr Zeit habt, lasst euch bei Pro Famila oder bei der Elterngeldstelle bezüglich des Elterngeldes und Elternzeit beraten. Ich finde dieses Behördendeutsch wirklich sehr ungenau und hatte noch einige Fragen, die geklärt werden mussten. Ich werde 12 Monate Elternzeit nehmen und danach in Teilzeit wieder einsteigen.

Wo wir auch schon beim nächsten Thema wären: Elterngeld Antrag ausfüllen, im Idealfall auch den Kindergeld Antrag.
Wir werden die Anträge in den nächsten Tagen ausfüllen und schon mal in frankierte Umschläge packen. So können wir sie nach Erhalt der Geburtsurkunde direkt in den Briefkasten werfen.

Zum Thema Geburtsurkunde: Unser Krankenhaus kümmert sich netterweise darum, deshalb werden wir Umschläge, Gebühren, etc. direkt mit ins KH bringen zur Geburt. Erkundigt euch rechtzeitig, was euer KH zusätzlich benötigt und die Urkunde zu beantragen.

Kinderarzt suchen - klingt erstmal sehr komisch einen Arzt zu suchen, ohne dass das Kind auf der Welt ist, aber lasst euch sagen, besonders in Hamburg und Umgebung bin ich für diesen Tipp sehr dankbar gewesen. Nicht jeder Arzt nimmt Neugeborene auf und man möchte natürlich den Arzt in der Umgebung haben. 

Traurig aber wahr, in manchen Städten ist es jetzt Zeit sich einen Kita Platz oder Tagesmutter Platz zu suchen oder zumindest schon mal Gedanken darüber zu machen. Ich finde das wirklich furchtbar, dass man jetzt schon gucken muss, damit man am Ende nicht ohne dasteht. Ich habe bereits ein paar rausgesucht die in Frage kommen, aber einen Termin habe ich auch noch nicht gemacht. An dieser Stelle noch in kleiner Tipp: In manchen Bundesländern gibt es sogenanntes Kita Geld. Dieses ist einkommensunabhängig und beträgt bis zu 100€ im Monat. erkundigt euch mal beim Landesamt für Soziale Dienste eures Landes. In Schleswig-Holstein gibt es das Kita Geld für öffentlich geförderte Kitas und Tagesmütter. 

Weitere Dinge die ihr erledigen könnt/solltet:
- Rückbildungskurs anmelden, falls noch nicht geschehen (bei mir sind sie schon seit Oktober ausgebucht -.-)
- Babykurse anmelden, z.B. Pekip o.ä.
- Bei unterschiedlichen Krankenkassen solltet ihr die Zusatzleistungen vergleichen und dann entscheiden bei welcher euer Kind familienversichert werden soll
- Telefonliste erstellen mit wichtigen persönlichen Nummern, Nummer des Kinderarztes, Kreißsaal und Giftnotruf etc. 
- und natürlich das Anmeldegespräch im Krankenhaus führen, da hat aber jedes Krankenhaus seine eigenen Zeiten. Bei mir ist der Termin Anfang Februar. Dort sollte man bereits die Unterlagen für die PDA ausfüllen, ob man eine plant oder nicht ist erstmal nebensächlich. Bei der Geburt kann sich eure Meinung ganz schnell ändern und dann fehlt einem die Zeit das Formular auszufüllen. 

So ihr Lieben, habe ich was wichtiges vergessen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen :)

Dienstag, 19. Dezember 2017

Schwangerschaft Update - mein 2. Trimester



Hallo ihr Lieben,

heute gibt es, passend zum Dickbauchdienstag, mal wieder ein Schwangerschaftsupdate von mir. Das zweite Trimester ist nun schon ein paar Tage vorüber und ich möchte meine Erlebnisse mit euch teilen.
Das zweite Drittel ist sehr aufregend und besonders schön für uns gewesen. Wie ihr aus dem letzten Schwangerschaft Post wisst, haben wir uns für eine Entbindungsklinik entschieden. Der richtige Anmeldetermin vor Ort ist allerdings erst Anfang Februar! Die haben es nicht so eilig, wie zum Beispiel das UK Eppendorf *haha*
Außerdem haben wir eine tolle neue Wohnung gefunden. Unsere erste gemeinsame Wohnung, Wahnsinn! Wir freuen uns so sehr. Also steht Januar der Umzug an.

Jetzt aber erstmal mehr zur Schwangerschaft. Das zweite Drittel gilt nicht umsonst als das angenehmste und schönste Drittel. Man hat endlich weniger Beschwerden, wie Übelkeit etc. Die Müdigkeit lässt langsam nach und man hat endlich wieder mehr Energie etwas zu unternehmen. Auch die Stimmungsschwankungen hören auf, da sich die Hormone finally in den Griff bekommen. Alles in allem lässt sich sagen, es ging mir gut. Ich hatte keine großen Wehwehchen und konnte im Laufe der Zeit jede Minute genießen.

Wir hatten zu Beginn des 2. Trimesters (14.Woche) ein Screening, um Entwicklungsschäden bei dem Baby zu erkennen. Wir haben uns ganz bewusst gegen eine Fruchtwasseruntersuchung entschieden, da mein Arzt davon abgeraten hat. Wenn man keine Risikoschwangerschaft hat, reicht eine Nackentransparenzmessung, um erste Auffälligkeiten zu erkennen. Das schadet dem Baby nicht. Eine Fruchtwasseruntersuchung steigert immer auch das Fehlgeburtrisiko, das sollte man sich vor Augen halten. Leider wird nur diese von den Krankenkassen übernommen, obwohl sie genauso viel kosten würde wie das Screening. Typisch Bürokratie leider. Ich hoffe, dass sich dies in Zukunft ändern wird. Das Screening hat bei meinem Arzt ca. 200 Euro gekostet inkl. aller Blutwerte. Das Screening war Gott sei Dank unauffällig. Es war der erste richtige Ultraschall, an dem mein Freund teilgenommen hat. Wir waren beide richtig baff, was in dieser kurzen Zeit aus unserem kleinen Bärchen geworden ist. Er sah nicht mehr aus wie eine kleine Bohne, sondern wie ein richtiges Baby. Damit hatten wir noch gar nicht gerechnet und ich konnte die Tränen nicht zurückhalten. Das war mit einer der schönsten Momente in meiner Schwangerschaft. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Arzt auch schon die Tendenz abgegeben, dass es ein Junge wird.

In der 17. Woche hatte ich unerwartet einen erneuten Ultraschall. Ich war in der Praxis aufgrund eines Beschäftigungsverbots. Die Arbeit wurde immer mehr, keiner nahm Rücksicht auf meine Schwangerschaft und gleichzeitig wuchs mit den Überstunden und den fehlenden Pausen auch die Verantwortung für meine Projekte. Da mein Freund und ich auch nicht zusammen wohnen, hatte ich keine Unterstützung zuhause. Dazu habe ich Morbus Crohn, eine chronische Erkrankung, die durch Stress gern zum Vorschein kommt. Insgesamt war es einfach zu viel für mich und jeder, der in einer Agentur arbeitet/gearbeitet hat, weiß wie stressig es ist. Normalerweise kann ich damit sehr gut umgehen, aber jetzt ging es nicht mehr nur um mich. Ich hatte die Verantwortung für ein kleines Leben und das wollte ich mit allen Mitteln beschützen. Mein Arzt hat nicht eine Minute gezögert, er sagte, ich solle sofort zuhause bleiben und alles stehen und liegen lassen. Das war Fluch und Segen gleichzeitig für mich. Ich bin ein Arbeitstier und ich will ehrlich zu euch sein. Die ersten Wochen ohne Arbeit sind hart. Man fühlt sich wie nutzlos. So war es natürlich nicht, aber so habe ich mich anfangs gefühlt. Mit der Zeit gewöhnt man sich dran, man hat ja schließlich trotzdem genug zu tun mit der Wohnungssuche, Umzug vorbereiten, Babykurse und Arztbesuche. Um auf Nummer sicher zu gehen bekam ich einen weiteren Ultraschall und jeder Millimeter wurde untersucht. So kam es auch, dass wir früher als geplant, das Geschlecht erfuhren. Ein Junge! Diesmal ohne Zweifel. Und ganze 420g wog er schon.


Weiterhin ist der Bauch endlich gewachsen und das in mehreren Schüben. Die Wachstumsschübe fand ich persönlich nicht sehr angenehm, aber sie hielten meist nur ein Tag an. Es fühlt sich so an, als hätte man ein zu enges Top an, das man ausziehen möchte, aber leider nicht kann 🤷🏻‍♀️ Außerdem drückt an diesen Tagen der Unterleib ganz besonders stark. Aber es ist alles auszuhalten. Man kann auch nicht viel dagegen tun. Ausruhen, cremen, Wärmflasche. 
Neben meinem Bauch, wurde auch die Zahl auf der Waage immer größer. Während ich im ersten Trimester nur 1 kg zugenommen habe, sind es im 2. Trimester 5,4 kg gewesen. Ich habe mal gelesen, dass man im zweiten Trimester am meisten an Gewicht zulegt, aber darüber sollte man sich eigentlich keinen Kopf machen. Mache ich mir natürlich trotzdem, auch wenn ich da keinen Einfluss drauf habe. Eine Schwangerschaft ist kein Zeitpunkt für eine Diät, auch wenn man natürlich nicht für zwei essen sollte. Ich versuche mich ausgewogen zu ernähren. Ich esse natürlich auch öfters mal Fastfood oder was Süßes, aber man sollte schon schauen, dass man pro tag auch genug Obst und Gemüse zu sich nimmt. 

Ein magischer Moment ist es, wenn man die Tritte des Babys zum ersten mal spürt. Das hat bei mir etwas länger gedauert, bis ich mir wirklich sicher war, aber Woche für Woche ist es eindeutiger. Dazu kommt, dass ich eine Vorderwandplazenta habe und die Tritte dadurch eh später zu fühlen sind. Am Ende des 2. Trimesters konnte auch der Babydaddy die Tritte eindeutig spüren. Es ist unbeschreiblich, wenn man mit dem Kleinen schon spielen kann, indem man auf den Bauch drückt und er zurück stupst. Einfach nur goldig.

Seid ihr auch schwanger? Wenn ja, in welcher Woche? 
Ich würde mich über den Austausch mit euch sehr freuen. 

Donnerstag, 23. November 2017

Wie finde ich die richtige Entbindungsklinik?

Hallo ihr Lieben,

wir haben uns diese Woche eine Klinik angeguckt, die mir von meinem Arzt empfohlen wurde, genauso wie in Klinik Wegweisern. 
Ich finde es anfangs sehr schwierig sich für eine Klinik zu entscheiden, wenn man in so einer großen Stadt wohnt wie Hamburg, denn es gibt unzählige davon. Natürlich spielt die Entfernung immer eine Rolle, allerdings würde ich für eine bessere Klinik auch 10 Minuten länger Auto fahren. 

Als erstes habe ich natürlich die Kliniken in meiner unmittelbaren Nähe gegoogelt und mir die Websites angeguckt. Allerdings sollte man sich von den Bildern nicht so sehr beeindrucken lassen und eher auf das Können dahinter achten. Die Klinik, für die ich mich nun zu 99% entschieden habe, hatte ganz furchtbare Bilder auf deren Seite. 

Jede Klinik bietet Elterninformationsabende an. Dort bekommt man einen kleinen Vortrag und kann seine Fragen stellen. Danach kann man sich die Zimmer und mit Glück einen freien Kreissaal angucken. Ich würde euch immer raten, diese Abende wahrzunehmen, da man einen ganz anderen Eindruck von der Klinik und deren Personal bekommt. Ich finde es sehr wichtig, dass es menschlich passt. Wenn dir die Chefhebamme unsympathisch ist, wirst du dich eher nicht für die Klinik entscheiden.
Außerdem kann man noch mal all seine Fragen loswerden, egal wie komisch sie klingen mögen. Mein Freund beispielsweise hat gefragt, ob Frauen einen Einlauf vor der Geburt bekommen! :D Ich habe mich in Grund und Boden geschämt, aber er hat alle sehr gut unterhalten, was wohl auch der Sinn dahinter war, dieser Clown :D 
Wir hatten sogar das Glück ein ganz frisches Neugeborenes auf dem Untersuchungszimmer zu sehen. Er war so winzig und ich hab fast geweint, weil ich mich so auf meinen kleinen Wurm freue.

Was mir sehr wichtig ist, ist, dass es ein Perinatalzentrum Level 1 gibt. Das heißt, dass die Kinder-Intensivstation direkt in der Klinik ist, Kinderchirurgen vor Ort sind und sofort gehandelt werden kann, für den Fall, dass was passieren sollte. Damit fühle ich mich wohler und weiß, dass dem Baby die bestmögliche Versorgung zur Verfügung steht. Ganz wichtig ist dies bei Mehrlingsgeburten oder Risikoschwangerschaften.

Auf das Bauchgefühl hören. Wie hast du dich beim Besuch des Kreissaals gefühlt? Konntest du dir vorstellen dort dein Kind auf die Welt zu bringen? Falls ja, wird es die richtige Klinik sein. Wenn man sich wohl und geborgen fühlt, trägt das einiges zur Geburt bei.

Anmeldefristen beachten!
Klingt erstmal komisch, aber es gibt einige Krankenhäuser, die eine Anmeldefrist haben. In manchen Kliniken muss man sich bis zur 24. SSW zur Geburt anmelden. 


Es gibt noch weitere Punkte, die bei der Auswahl wichtig sein können:
- Kann ich dort so entbinden, wie ich es geplant habe? - Badewanne, Ball, Bänder, oder ganz altmodisch im Bett
-Welche Arten der Schmerzlinderung werden angeboten? - PDA, Akupunktur, Hypnose, ...
- Wie ist der Ablauf beim Kaiserschnitt?
- Gibt es dort Stillhilfe und andere Hilfestellungen?
- Kümmert sich die Klinik um die Geburtsurkunde?
- Gibt es genügend Familienzimmer?
- Parkplätze! Hört sich albern an, aber wenn man mit den größten Schmerzen noch 15 Minuten bis zum Kreissaal laufen muss, da kein Parkplatz vorhanden ist....


Soo, das sind meine Tipps wie man die richtige Klinik findet. Habt ihr noch weitere Tipps? Dann teilt sie gerne mit mir und anderen werdenden Mamas in den Kommentaren.

Liebe Grüße,
Mimi

Freitag, 10. November 2017

Food Diary // Schwangerschaft

Hallo Leute und happy weekend!

Heute möchte ich euch mal zeigen, was ich an einem typischen Tag so esse. In meiner Schwangerschaft hat sich so einiges geändert und mein Verlangen nach ungesunden essen ist stärker als sonst. Ob das geht? Deswegen ist es für mich besonders schwierig auf meine Vitamine zu achten, damit das Baby auch bekommt, was es braucht. 



Diesen Tag habe ich mit einem leckeren Vanillekipferl Porridge von Noats gestartet. Es handelt sich dabei um eine Winter Edition und wird sicher nicht lange in den Regalen zu finden sein. Also schnell zuschlagen. Ich finde es sehr lecker, obwohl es meiner Meinung nach noch vanilliger sein könnte. Dazu gab es einen Tee und den Hohes C Saft mit extra Eisen, da der Eisenbedarf in der Schwangerschaft steigt. Dieser Saft ist besonders für Schwangere und stillende Mütter geeignet. Leider versuche ich meinen Kaffeeekonsum zu reduzieren, deswegen gibt es das schwarze Gold nur noch am Wochenende oder wenn wir mal in einem tollen Café sind.




Zum Mittag habe ich mir selbst "Babybrei" gemacht :D Ich liebe Kartoffeln mit Karotten gestampft. Das wird nächstes Jahr nicht nur den kleinen erfreuen :D Dazu gab es zwei Geflügel Wiener, die seht ihr aber nicht auf dem Foto. Übrigens blieb es nicht bei dem einen Teller.




Da ich eine absolute Naschkatze bin, gab es zum ersten Mal die Milka Snowballs. Sie sind lecker, aber ich würde sie nicht nochmal kaufen. Mir sind sie schon etwas zu süß. 2 Stück habe ich trotzdem verputzt. 



Zum Abendbrot gäbe es bei mir Zimtschnecken und Clementinen. Ich hatte einen Riesen Hyper auf etwas süßes, und da ich so spät Mittag gegessen habe, kam ein Brot nicht in Frage. Ach ich liebe die Knack und Back Zimtschnecken. Sie sind super schnell gemacht und nicht zu süß. Deswegen verzichte ich auch auf den extra Zuckerguss, aber optisch ist es mit Zuckerguss natürlich schöner.


Wie sieht eure Ernährung in der Schwangerschaft aus? Ernährt ihr euch nun viel gesünder, oder immer noch so wie vorher, außer natürlich die verbotenen Lebensmittel, wie Mett & Co.? 

An den meisten Tagen ernähre ich mich ausgewogen, aber es gibt auch mal Tage, da gibt es einen leckeren Döner und ein Glas Cola. 

Und hey: Wenn das Baby in meinem Bauch Lust auf Überbackene Nudeln hat, bekommt es überbackene Nudeln :D 

Viele Grüße,
Jasmine

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Schwanger - mein erstes Trimester



Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich endlich mit euch eine wundervolle Nachricht teilen und zwar meine Schwangerschaft! Ich habe lange überlegt, wie und vor allem was ich alles dazu schreiben soll und habe mich nun entschieden, einfach drauflos zu schreiben. Da kommt meistens das Richtige bei raus. Ich bin momentan in der 18. Woche und im 2. Trimester. Die Zeit vergeht im Flug und ich kann es immer noch nicht ganz glauben, dass ein kleines Wesen in mir heranwächst. Das ist so ein unglaubliches Gefühl, dass mir dafür die Worte fehlen. 

Erstmal möchte ich euch erzählen, wie ich davon erfahren habe, geplant war dieses kleine Wunder nämlich nicht. Schon vor dem Ausbleiben der Periode ging es mir nicht sonderlich gut. Ich hatte starke Kreislaufbeschwerden und habe mich dauerhaft schlapp gefühlt. Irgendwie hatte ich ein komisches Gefühl und habe mir einen Schwangerschaftsfrüherkennungstest gekauft, gemacht, negativ! Damit war meine Sorge vorbei und ich spürte innerlich sogar ein klein wenig Enttäuschung. 
Da es mit meinem Kreislauf nicht besser wurde, ging ich die Woche darauf zu meinem Hausarzt um mich durchchecken zu lassen. Seine erste Frage war natürlich: 

"Könnten Sie schwanger sein?" 

Einige Tests später, Urinprobe am nächsten Tag abgegeben, kamen dann schon die Worte, die mein Leben komplett geändert haben:

"Herzlichen Glückwunsch, Sie sind schwanger!"

Wow... Ehrlicherweise war ich nicht wirklich glücklich und die nächsten Wochen war ich immer wieder hin und hergerissen zwischen Freude und Trauer. Ich bin ein Planungsmensch, Organisationsfreak um genauer zu sein, und darauf war ich nicht vorbereitet. Ich war einige Wochen so ganz und gar nicht die strahlende überglückliche Schwangere, wie man sie in allen Medien sieht. Die Hormone taten ihr übriges und ich war nicht mehr ich selbst. Während mein Partner nach der ersten Überraschung sich ziemlich schnell gefreut hat, hat sich in mir die Angst immer mehr verbreitet. Ich wollte mein Leben nicht ändern, mein Karriere nicht verlieren und konnte es mir auf einmal gar nicht mehr vorstellen Mama zu sein. Ich will ganz ehrlich mit euch sein. Man muss die Angst einfach überwinden. Man bekommt alles irgendwie hin. Aber das muss einem erstmal selbst klar werden.

Und wie ihr an dem Bild sehen könnt, bekommen wir Mitte März unseren kleinen Prinzen. Das haben wir erst am Montag beim Arzt erfahren. Ich könnte nicht glücklicher sein und freue mich so sehr. Ich bin jetzt eine von diesen Schwangeren, die nicht aufhören kann zu strahlen, wenn es um das Baby geht. Wenn man ungeplant schwanger ist, sind Zweifel und Angst ganz normal. Das macht einen nicht zu einem schlechten Menschen. Spätestens, wenn man den kleinen Wurm das erste Mal im Ultraschall sieht, sind alle Zweifel verpufft. Das kleine Herzchen zum ersten Mal schlagen zu hören, ist das schönste auf der ganzen Welt.

Soviel zu meiner Geschichte. Jetzt möchte ich euch ein kleines Update aus meinem ersten Trimester geben. Also ich habe recht früh in der 4. SSW erfahren, dass ich schwanger bin. Viele Frauen erfahren es erst wesentlich später. Mir ging es relativ gut in dem ersten Trimester. Ich hatte zwar Kreislaufprobleme und war immer hundemüde und erschöpft, aber die Übelkeit blieb aus. Naja okay, übel war mir schon, ohne Frühstück das Haus verlassen, ging auf einmal nicht mehr. Rückwärts Bus fahren war auch keine gute Idee mehr. Aber ich musste nicht spucken und somit ging es mir schon besser als vielen anderen Frauen. Ich bin oft morgens aufgewacht und hatte direkt Riesen Hunger. Ich hatte anfangs immer Heißhunger auf was Erfrischendes wie Obst, Smoothies und Wassereis. Und ich konnte nicht mehr viel Fleisch essen, obwohl ich gutes Fleisch liebe! Das hält übrigens immer noch an. Ich war sehr geruchsempfindlich und habe Dinge gerochen, die andere nicht wahrnehmen konnten. Auf der Arbeit konnte ich erkennen, wer vor mir in dem Fahrstuhl gefahren ist, anhand des Geruchs. Verrückt. 
Natürlich musste ich auch viel mehr Pipi als zuvor :D Hatte öfters Kopfschmerzen und Zahnfleischbluten. Außerdem habe ich mich sehr schnell gelangweilt. Ich brauchte sehr viel Abwechslung und ging meinem Freund sehr schnell auf die Nerven, wenn wir mehr als 2 Folgen einer Serie geguckt haben. Der Arme musste ganz schön viel mitmachen, denn ich war sehr schnell von Geräuschen genervt und manchmal wirklich ohne Grund zickig. Hut ab, dass er noch nicht geflüchtet ist :D Was nicht so schön war, sind die Unterleibsschmerzen und die ständige Angst, es könnte noch was schiefgehen, da die ersten 12 Wochen noch sehr unsicher sind. 
Was euch auch och interessieren könnte, ist das Gewicht. Ich habe im 1. Trimester knapp 1kg zugenommen. Hält sich also noch völlig in Maßen. Ich habe das Gefühl, dass meine Hüfte breiter geworden ist und mein Bauch ist wenig gewachsen. Erst im 2. Trimester ging es los, aber dazu in dem nächsten Trimester Update mehr. Mir bleiben ja auch noch einige Tage bis es soweit ist.

Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen. Habt ihr Interesse an Schwangerschaftsthemen? 

Liebe Grüße,
Jasmine 


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