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Montag, 18. Januar 2016

"The trouble is, you think you have time"



Ein passenderes Zitat konnte ich mir für meinen ersten Blogpost im neuen Jahr nicht vorstellen. Übrigens stammt dieses von Buddha.
Neues Jahr, neues Glück... Auf vielen Blogs gibt es nach Neujahr die beliebten Einträge mit Vorsätzen für das neue Jahr. Was will man ändern, was beibehalten. Auch ich habe lange überlegt, was für Ziele ich mir setzen kann. Wichtig dabei sind mir auch die kleinen Dinge, die zu einem glücklicheren und zufriedeneren Leben führen. Davor möchte ich allerdings auch die wichtigen Erkenntnisse aus 2015 mit euch teilen.

2015 war nicht mein Jahr. Rückblickend hätte es schlimmer sein können, aber auch wesentlich besser. Andererseits habe ich viel gelernt und kann meine Ziele jetzt besser formulieren. Zu den guten Momenten gehört eindeutig mein Bachelor in BWL. Ebenso der Beginn des Masters, in dem bürokratisch gesehen alles schiefgegangen ist, trotzdem habe ich im März auch diesen Abschluss im Kasten. Ich habe viel dafür getan, um ein Semester schneller fertig zu werden und darauf bin ich sehr sehr stolz.
Gelernt habe ich außerdem, dass die Menschen mit denen du deine Zeit verbringst, einen großen Einfluss auf dein Leben und dein Wohlbefinden haben. Ich habe gelernt die Menschen, die mir dauerhaft nicht gut tun, aus meinem Leben rauszuhalten. Manchmal muss man getrennte Wege gehen, um wieder zu sich selbst zu finden. Nicht jede Freundschaft ist dazu gedacht ein Leben lang zu halten. Freunde leben sich auseinander, haben verschiedene Ziele und Wertvorstellungen.
Genauso sieht es in der Liebe aus. Wenn du mit jemanden zusammen bist, der dich nicht gut behandelt oder nicht zu schätzen weiß, dann trenne dich.
Denn auch das habe ich gelernt: Lieber glücklich mit mir selbst, als unglücklich mit jemanden.
Ein letzter Punkt, den ich mir zu Herzen genommen habe im letzten Jahr:

                                                                  Habe keine Angst!

Dabei meine ich neben den großen Themen, wie die Bewerbung in eine fremde Stadt, auch die kleinen Dinge. Sei die/der erste auf der Tanzfläche im neuen Club, geh auf ein Blinddate, trau dich an die neue Haarfarbe, fahr in ein überfülltes Parkhaus! Letztes ist übrigens meine größte Angst gewesen :D

An dieser Stelle möchte ich auf meine Vorsätze für 2016 eingehen. Im März werde ich umziehen und ich habe noch keine Ahnung, wohin es mich treiben wird.
Ziel Nr.1 ist also klar: ein Job muss her. In einer aufregenden Stadt, mit netten Kollegen und abwechslungsreichen Arbeitstag. Klar möchte ich auch 5 kg abnehmen, wie alle anderen. Aber gesund und langfristig, bis zum Sommer ist genügend Zeit ohne Crash-Diäten.
Ich möchte meine Freundschaften pflegen. Ein Umzug wird schwierig und anstrengend. Alle gehen in verschiedene Richtungen. Trotzdem möchte ich niemanden verlieren, selbst wenn es all mein gut verdientes Geld für Zugtickets und Benzin kostet. Freundschaften sind essentiell und hat man seine Liebsten gefunden, möchte man sie auch nicht mehr hergeben. Was aber nicht heißt, dass man nicht zusätzlich noch neue Freundschaften schließen kann.
Ein wichtiger Vorsatz lautet für mich, Dinge entspannter zu sehen. Weniger nachzudenken. Mehr zu leben. Ein komisches Kommentar unter meinem letzten Insta Bild? Absage einer Bewerbung? Ich bin ZEN :D

Was sind denn eure Vorsätze für das neue Jahr gewesen?

Sonntag, 19. Juli 2015

#gemeinsamfitdurchsleben



Hallo ihr Lieben,
meine beste Freundin und ich haben zusammen auf Instagram den Hashtag #gemeinsamfitdurchsleben ins Leben gerufen, weil wir unglaublich unzufrieden mit unserer schlechten Ernährung waren und uns so richig gut motivieren konnten.
Das eigentliche Problem dabei waren, die ständigen Mc Donalds Besuche, Süßigkeiten und Knabbereien zu gefühlt jeder Uhrzeit und das seit letztem Jahr schon. Grund dafür war der Stress in der Uni und mit der Thesis und natürlich auch der Beziehungsstress, der bei einer Fernbeziehung leider öfter vorkommt. Und sein wir mal ehrlich, es schmeckt einfach so lecker.
Sport haben wir zu Beginn des Jahres bereits angefangen, aber da war aufgrund der schlechten Ernährung ab einem gewissen Punkt nicht mehr viel zu machen. Außerdem war man ja nicht 45 Minuten auf dem Crosser um sich danach das ganze wieder anzufuttern.

Ich poste das Ganze jetzt aber nicht, um euch zu sagen, dass ihr was ändern müsst, sondern einfach nur um mich selbst zu motivieren und vielleicht auch einen von euch. Wenn man unzufrieden ist, muss man es selbst in die Hand nehmen, mit der besten Freundin sich zusammensetzen und sich was überlegen. Und zwar keine Diät im den Sinne, sondern dauerhafte Umstellung, die dem Körper was Gutes tut.

Bei der Ernährungsumstellung ging es uns also hauptsächlich um Zucker, Weizenprodukte und allgemein schlechte Kohlenhydrate. Diese sollten aus dem Essensplan gestrichen werden. Um das ganze erträglicher zu machen entschieden wir uns einen Cheatday die Woche einzuplanen, den wir am liebsten auch zu zweit verbrachten. Auch morgens sahen die Regeln etwas lockerer aus. Da waren Vollkornprodukte ok.
Das ganze sollte ein Monat gehen und danach soll der Cheatday bleiben, an dem Süßes gegessen werden darf, und Kohlenhydrate aus Vollkorn an 3 Tagen ergänzt werden.
In dem Monat habe ich 4,5 Kg abgenommen, ohne Jojo-Effekt, was für mich wirklich viel ist, da ich Probleme habe auf Süßes zu verzichten. So hat es aber richtig gut geklappt.

Ziel der ganzen Sache war dem Körper etwas Gutes zutun, die letzten paar Kilo zu verlieren, die stören, und zu straffen. Der Bauch ist nicht mehr so aufgebläht und die Verdauung um einiges besser. Da ich unter Morbus Crohn leide, ist gesunde Ernährung für mich ein wichtiger Punkt, den ich bis dato zu oft vernachlässigt habe.

Erlaubt sind Fleisch, Gemüse ohne Kartoffeln, Obst, Milchprodukte, alle Teesorten, Stevia, Nüsse,Agavensaft und bevorzugt stilles Wasser. Kaffee in begrenzten Mengen, aber ohne Sirup, versteht sich, und am Morgen ein Porridge.

Nicht erlaubt sind Brot etc, Reis, Nudeln, Kuchen, fertige Säfte, Cola & Co., alles mit Zucker, wie Süßigkeiten, Ketchup, Fertiggerichte, Fastfood, Fertig-Saucen, ... .

3-4 mal die Woche Sport ist jedoch ein Muss. Man sagt 80% macht die Ernährung aus, 20% der Sport.
Wir sind ins Fitnessstudio gegangen und haben dort abwechselnd 40-45 Minuten Ausdauer und 1 Stunde Gewichtetraining absolviert. Aber auch jede andere Sportart erfüllt seinen Zweck. Wichtig ist nur, dass Kraft- und Ausdauertraining kombiniert werden, da Ausdauer das Fett schmelzen lässt und Kraft Muskeln aufbaut, die dann noch mehr Kalorien verbrennen können und definieren. Außerdem muss es euch Spaß machen, sonst zieht man es nicht lange durch.

Wie ihr vielleicht wisst, bin ich die erste Woche jetzt zuhause in Kiel, arbeite und habe hier kein Fitnessstudiovertrag für die Semesterferien und Mama kocht so lecker :D
Die erste Woche hier habe ich leider etwas schleifen gelassen, da bin ich ganz ehrlich mit euch. Aber nach der Prüfungsphase in der FH habe ich mir das auch mal verdient.
Ab morgen ziehe ich meinen gewohnten Plan wieder durch, da mir die Wochen wirklich gut getan haben und ich wirklich Erfolge gesehen und gespürt habe. Statt Fitnessstudio gibt es eben Laufschuhe und Waldweg, Schwimmhalle und Pop Pilates auf Youtube. Außerdem möchte ich mal Bikram Yoga ausprobieren in Kiel. 3 mal Sport die Woche soll mindestens drin sein. Für die Arbeit werde ich mir leckere Salate zaubern und abends Fleisch mit Gemüse.

Dazu möchte ich noch einmal betonen, dass wir keine Experten sind, wir haben uns einfach informiert und einen Plan für uns entworfen, der auf speziell unsere Bedürfnisse aufgebaut ist.








Falls ihr mal ein Food Diary sehen wollt, sagt Bescheid :)
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